Asthma Apps im Test (Teil 1) – Peak Flow Manager

Hallo, heute startet meine Blogserie Asthma Apps für das Smartphone.
Den Anfang macht der „Peak Flow Manager“ von Eduard Volkov.

Peak Flow Manager

Hersteller: Eduard Volkov
getestete Version: 1.52
Versionsgröße: 13.20 MB
App-Sprache: nur englisch
Preis: kostenlos
App_in_Käufe: ja

Vor dem Start

Bevor man den Peak-Flow-Manager nutzen kann, verlangt die App die Eingabe von einigen personenbezogenen Daten. Abgefragt werden das Alter, Geschlecht und Körpergröße.

Verarbeitbare Datenmenge

Mit dem Peak Flow Manager lassen sich die täglichen Werte der Messungen mit dem peak-flow-meter erfassen. Die Eingabe ist sehr simpel und übersichtlich und zudem lässt sich noch ein Kommentar zu jeder Messung verfassen. Die Angabe ob eine Medizin genommen wurde und deren entsprechender Name kann ebenfalls eingegeben werden. Sollte man einmal vergessen haben den Wert vom Vortag aufzunehmen, so kann man am Schluss das Datum noch rückwirkend einstellen. Bei jeder Neu-Eingabe ist immer das aktuelle Datum voreingestellt.

Darstellung der Daten

Die Daten werden sehr übersichtlich anhand einer Grafik angezeigt. Gut ist, das die App auch das Ampelsystem anhand einer grünen, gelben und roten Linie in der Grafik darstellt. Neben dieser gibt es auch eine chronologische Liste mit den Werten, in der dann auch die Kommentare und alle anderen gemachten Angaben enthalten sind.

Email Report

Eine recht sinnvolle Funktion ist der Email Report. Mit dessen Hilfe kann man seine Werte aus einem beliebigen Zeitraum exportieren und an eine direkt einzugebende Email-Adresse senden. Leider funktionierte diese Option während des Tests nicht und die App wurde beendet. Auch mehrere Versuche blieben ohne Erfolg. Ich hatte nun meine Antiviren-App in Verdacht. Aber auch nach dem Ausschalten der Antivirus-App konnte die Email nicht versendet werden.

Einstellungen

In den Einstellungen lassen sich diverse Anpassungen an der Anzeige vornehmen.
So lässt sich z.B. die Farbe des Themes, das hauptsächlich „einfarbig“ daherkommt, anhand von 19 vorgegebenen Farben ändern. Unter anderem kann hier auch die grafische Darstellung der Werte angepasst werden. Das Ampelsystem lässt sich wie einige andere nützliche Optionen ein oder ausschalten. Für dieses System gibt es zwei Grundeinstellungen. Einmal kann die App anhand der persönlichen Angaben die Werte für das Ampelsystem ausrechnen oder es berechnet diese nach den eingegebenen peak-flow-Werten. Letzteres dürfte persönlicher und somit genauer sein.

 

Premium-Version

Die kostenpflichtige Premium Variante vom Peak-Flow-Manager bietet einige Erweiterungen.
So lassen sich die Daten als .csv-Datei exportieren. Es gibt eine Auto-Sync Funktion mit Drop-Box oder Google Drive und die rote Linie im Ampelsystem lässt sich manuell auf 50% oder 60% anpassen.

Mein Testergebnis

Die Software ist vergleichsweise eine der aufwändigeren Anwendungen unter den mittlerweile vielen peak-flow-Apps. Besonders gefallen hat mir, dass die tägliche Datenerfassung schnell und problemlos von der Hand geht. Auch bei der grafischen Darstellung der Werte gibt es nichts zu meckern. Der nicht funktionierende Datenexport via Email hat mich nicht gestört, da ich persönlich diese Funktion nicht nutze und wohl auch in Zukunft nicht nutzen werde. Ich denke aber dass sie sehr nützlich ist, wenn man zum Beispiel die Daten mit dem Arzt abgleichen möchte.
Hat man die Werte erst einmal per Email vorliegen, so sollten Sie sich nach belieben weiterverarbeiten lassen. Der Peak-Flow-Manager ist somit empfehlenswert für alle, die Ihre täglichen Messungen nicht ins kleine Asthma-Tagebuch schreiben möchten. Zudem hat man seine peak-flow-Werte immer dabei.

Android-Version

 

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