Schüßler-Salze – Ihre Wirkung bei Asthma

Ca. 4 Jahre, nachdem ich an Asthma erkrankt war, kam ich zum ersten Mal mit den Schüßlersalzen in Berührung. Zu diesem Zeitpunkt stellte ein Heilpraktiker fest, dass ich einen Magnesiummangel hatte und empfahl mir hierzu die Anwendung von Schüßlersalzen.

Ich ging also in die Apotheke und holte mir die Schüßlersalze Nr. 7 (Magnesium Phosphoricum) und Nr. 2 (Calcium Phosphoricum). Damals war ich noch sehr unerfahren was die Dosierung der Schüßlersalze betrifft. Aber ich merkte schnell den Unterschied und die Besserung der Symptome.

Zu den Schüßlersalzen gibt es im Internet umfangreiche Webseiten die sich mit diesem Thema beschäftigen. Ich möchte an dieser Stelle nichts weiter zur Wirkungsweise etc. schreiben, da im Internet diese Informationen reichlich gefunden werden können.

Aber ich möchte einen kurzen Überblick erstellen und von meinen Erfahrungen mit einigen Schüßlersalzen berichten.

Überblick – hilfreiche Schüßlersalze bei Asthma

Schüßlersalz Nr. 2 – Calcium Phosphoricum

Ein Calciummangel kann im Bereich der Bronchien zu einer Art Krampfhusten führen.

Meine Erfahrung: Ich stelle immer wieder fest, das mein „Asthmahusten“ in den Wintermonaten etwas schlimmer ist. In diesen Zeiten versuche ich etwas mehr Calcium zu mir zu nehmen. Das funktioniert mit dem Schüßlersalz Nr. 2 gut. Kann man auch anders lösen, indem man Lebensmittel mit hohem Calciumgehalt zu sich nimmt.

Schüßlersalz Nr. 3 – Ferrum Phosphoricum

Gut für Asthmatiker mit allergischem Asthma. Ferrum Phosphoricum sorgt dafür, das Allergene schneller wieder aus den Atemwegen und dem Körper gelangen. Zudem soll es die Bronchienkanäle bei längerer Einnahme resistender gegen Allergene machen.

Schüßlersalz Nr. 4 – Kalium Chloratum

Verflüssigt den Bronchialschleim und sorgt so für einen schnelleren Transport desselben.

Meine Erfahrung: Ich habe Nr. 4 regelmäßig genommen, über einen Zeitraum von ca. 4 – 5 Monaten. In dieser Zeit hatte ich mit einem Sekretstau in den Bronchien zu kämpfen, obwohl ich mein Dauermedikament nahm und ausreichend Wasser trank. Nach den ersten paar Tagen war schon deutlich zu Spüren, dass der zähe Sekretstau sich merklich besserte. Nach diesen 5 Monaten hatte ich irgendwann kein Bedürfnis mehr Nr. 4 weiterhin zu nehmen.
Auch staut sich der Bronchialschleim nun weniger. Komplett weg ist es nicht, aber das dürfte auch mit anderen Faktoren zusammenhängen. Auf jeden Fall kam es zu einer erheblichen Besserung.

Schüssler-Salze bei Asthma

Schüßlersalz Nr. 5 – Kalium Phosphoricum

Wird auch als „Nervensalz“ betrachtet. Es hat positive Wirkung auf das Lecithin, was wiederum für die Nerven wichtig ist. Es soll bei nervösem Asthma helfen. Diese Form von Asthma wird durch nervliche und psychische Belastung ausgelöst.

Schüßlersalz Nr. 6 – Kalium Sulfuricum

Wirkt auf den ersten Blick ähnlich wie die Nr. 4. Kalium Sulfuricum ist wichtig für die Bildung der oberen Scheimhautschicht in den Bronchien. Bei einem Mangel an dieser Substanz wird der Bronchialschleim nicht mehr richtig verflüssigt. Bei Einnahme dieses Schüßlersalzes werden vermehrt Schadstoffe aus den Zellen transportiert. Damit es zu keinem Schadstoffstau kommen kann, sollte man das Schüßlersalz Nr. 10 Natrium Sulfuricum ebenfalls nehmen.

Schüßlersalz Nr. 7 – Magnesium Phosphoricum

Wer hier meinen Beitrag „Magnesium und Asthma“ gelesen hat, weiß das Magnesium unter anderem die Bronchienmuskeln entspannt.

Meine Erfahrung: Ich rate jedem Asthmatiker sich mit dem Thema Magnesium zu beschäftigen. Magnesium entkrampft die Bronchialmuskulatur. Ich hatte sehr lange Zeit mit einer schmerzenden Atemmuskulatur zu tun. Nach der Einnahme von Magnesium linderten sich diese Schmerzen, bis Sie verschwanden.

Schüßlersalz Nr. 8 – Natrium Chloratum

Kümmert sich unter anderem um die richtige Befeuchtung in den Lungen.

Meine Erfahrung: Habe ich ausprobiert. Aber bereits die dritte Tablette schmeckte nicht mehr und ich empfand keinen Bedarf die Nr. 8 weiterhin zu nehmen. Daher kann ich über die Wirkung nichts sagen.

Schüßlersalz Nr. 19 – Cuprum Arsenicosum

Wird als „Anti-Krampfmittel“ eingesetzt und hilft somit auch bei verkrampften Bronchialmuskeln.

 

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich im Laufe der Zeit eine Art „Gespür“ für den Zeitpunkt der Einnahme der Schüßlersalze entwickelt habe. Auch wenn es sich bescheuert anhört: Aber wenn ich die Flasche mit den Salzen in die Hand nehme und kurz darüber nachdenke ob ich das Salz nehmen sollte oder nicht, sagt mir mein Gefühl einen Augenblick später „Nimm eine!“ oder „Stell es weg, brauchste gerade nicht…“. Ebenso kann ich am Geschmack der „Salztablette“ im Mund erkennen, ob die Einnahme vom Körper als gut befunden wurde oder nicht. Schmeckt es süßlich, war die Entscheidung richtig, die Tablette zu nehmen.
Vielleicht befinde ich mich damit auch auf dem Holzweg. Aber ich lasse mich gerne von euch berichtigen. Wenn ihr hierzu Erkenntnisse oder Ähnliches erlebt habt, schreibt mir dazu oder hinterlasst einen Kommentar. Mich würde interessieren welche Erfahrungen Ihr mit Schüßlersalzen gemacht habt.

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